Plakatmotiv mit einer lachenden Jugendlichen mit langen, braunen Haaren Text: Wir sind viele - Evangelische Kirche in Hessen und Nassau Facettenkreuz der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
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Motive

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Über die folgenden Links gelangen Sie ohne Scrollen zu den Motiven:

1. Staffel   2. Staffel   3.Staffel  
     

Motiv 1: Konfirmandin
Motiv 2: Prädikant
Motiv 3: Erzieherin

Motiv 4: Musiker
Motiv 5: Pflegefachkraft
Motiv 6: Kirchenvorsteher

Motiv 7: Kindergottesdienstleiterin
Motiv 8: Jugendbetreuer
Motiv 9: Notfallseelsorgerin

 

 

 

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Motiv 1: Konfirmandin (Bild: o. li.)

Annika (13), Schülerin und eine von 18779 Konfirmandinnen & Konfirmanden

Das lateinische Wort "Confirmatio" bedeutet "Befestigung, Bekräftigung". Mit der Konfirmation bestätigen Jugendliche als mündige Christen das Versprechen, das ihre Eltern und Paten bei der Taufe gegeben haben. Damit wird erneut deutlich, dass Gott "Ja" zu diesem Menschen sagt, ihn so annimmt, wie er ist. Wer konfirmiert ist, gilt als mündiges Mitglied der christlichen Gemeinde und entscheidet auf der Grundlage der Bibel selbst über seinen Glauben.

Auf diesen besonderen Tag bereitet der Konfirmandenunterricht vor, der in der Regel etwa ein Jahr dauert. Dabei geht es nicht um Leistungen, sondern insbesondere um Fragen zum Sinn des Lebens, zur Zukunft und zum Glauben. Besonders auf den Freizeiten stehen auch Spaß, Gemeinschaft und Spiritualität im Mittelpunkt. Die Pfarrerin oder der Pfarrer und andere Menschen in der Gemeinde geben den Konfirmandinnen und Konfirmanden in dieser Zeit wichtige Impulse.

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Plakatmotiv mit einem lachenden Mann mit Brille und Schnurbart

 

Motiv 2: Prädikant

Klaus-Peter Vollhardt (52), Unternehmensberater und einer von 1.087 ehrenamtlichen
Prädikanten & Prädikantinnen

Prädikantinnen und Prädikanten sind in der EKHN zum Predigtdienst bevollmächtigt. Damit setzen sie ein besonderes Erbe der Reformation fort– das "Priestertum aller Gläubigen". Denn der Auftrag, das Evangelium öffentlich zu verkündigen, ist der ganzen Gemeinde gegeben.

Diesen Auftrag erteilt die EKHN neben Pfarrerinnen und Pfarrern auch geeigneten Gemeindemitgliedern – den Prädikanten und Lektoren. Prädikanten dürfen selbstverfasste Predigttexte halten, das Abendmahl austeilen und nach Absprache mit dem Dekan taufen,
trauen und Trauerfeiern gestalten.

Hierfür ist eine zweijährige Ausbildung zum Prädikanten nötig, die aus vielen Fortbildungen und Lehrgängen besteht, bei denen etwa zwei bis vier Anwärter von einem Ausbilder/einer Ausbilderin betreut werden. Er oder sie thematisiert unter anderem grundlegende Glaubensinhalte, theologische Themen sowie die Liturgie. Grundsätzlich kann jedes Mitglied der evangelischen Kirche Prädikant werden. In der Praxis spielen aber auch Persönlichkeit und Charakter eine Rolle.

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Plakatmotiv mit einer lachenden Frau mit Brille und Halskette

 

Motiv 3: Erzieherin

Catrin Bihn (31) – Erzieherin und eine von 4.873 Erzieherinnen in
evangelischen Kitas

Auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau gibt es 620 evangelische Kindertagesstätten. Sie zeichnen sich durch Familienfreundlichkeit und Service aus. Die evangelischen Kindertagesstätten sind offen für alle – unabhängig von Religion, Kultur, Sprache, Herkunft. Kinder mit Behinderungen gehören selbstverständlich dazu.

Die Erzieherinnen und Erzieher schaffen für die Mädchen und Jungen Gelegenheiten sich auszuprobieren, wecken deren Neugier und ermutigen diese zu neuen Erfahrungen. Sie fördern die Kinder darin, selbständig zu werden und Selbstvertrauen zu entwickeln.

Evangelische Kindertagesstätten sind aufmerksam für die religiösen Fragen der Mädchen und
Jungen. Sie geben ihnen Orientierungshilfen und bieten Zeit und Raum für religiöses Suchen und Nachdenken. Kinder erfahren hier von biblischen Geschichten, feiern gemeinsam christliche Feste, singen und beten. Zum christlichen Miteinander gehört aber auch Toleranz, deshalb werden in evangelischen Kindertagesstätten die Bedürfnisse von Kindern geachtet, die in anderen Religionen und Traditionen verwurzelt sind.

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Plakatmotiv: Ein lachender Mann mit Posaune

 

Motiv 4: Musiker

Ralf Baumgärtner (44) – Landmaschinentechniker und einer von 5.825 Musikern/-innen in den hessen-nassauischen Posaunenchören

Der geistliche Auftrag der Posaunenchöre wird mit einem Satz nach Psalm 150,3a – "Lobet ihn mit Posaunen" – beschrieben: "Musizieren zum Lobe Gottes und den Menschen zur Freude". Dieser aus der Geschichte gewachsene Leitgedanke dient auch heute noch einer Abgrenzung zu den weltlichen Blasorchestern in ähnlicher Besetzung. "Posaunenchöre" ist dabei der zusammenfassende Begriff für Blechblaschöre; das heißt, in aller Regel spielen die Instrumentalisten nicht nur Posaunen, sondern auch Trompeten, Hörner, Tuba etc.

Posaunenchöre treten überwiegend in kirchlichem Kontext (Gottesdienste, Gemeindefeiern) oder in diakonischen Einrichtungen (Krankenhaus, Altenheim) auf. Sie bereichern das kirchenmusikalische Spektrum und setzen besondere musikalische Akzente. Darüber hinaus leisten sie eine musikalisch breitschichtige und generationsübergreifende Bildungsarbeit, oft unter Mitwirkung professionell ausgebildeter Musiker.

Im Kirchengebiet der EKHN gibt es derzeit über 400 Posaunenchöre. (Quelle: Wikipedia)

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Plakatmotiv: Eine lachende Frau in Pflege-Arbeitskleidung

 

Motiv 5: Pflegefachkraft

Tanja Achenbach (37) – Pflegefachkraft und eine von 1.597 Mitarbeiterinnen & Mitarbeitern in Diakoniestationen

Trotz Krankheit oder Pflegebedürftigkeit selbstständig zu Hause leben – dabei helfen die 1597 Pflegefach- und Hauswirtschaftskräfte der Sozialstationen und Diakoniestationen im Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

Sie unterstützen Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und Familien mit Beratung und Pflege, medizinischer Versorgung, Hilfe im Haushalt und "Essen auf Rädern". Sie arbeiten mit Krankenhäusern und Ärzten, Seelsorgern und ehrenamtlichen Helfern sowie Behörden, Kranken- und Pflegekassen zusammen.

Ihre Hilfe kann jeder in Anspruch nehmen, unabhängig von Alter, Glauben oder Nationalität. Kranken Menschen umfassend zu helfen und sie ein Stück auf ihrem Lebensweg zu begleiten, ist für die Pflegefach- und Hauswirtschaftskräfte mehr als eine Aufgabe: Es ist aktive Nächstenliebe auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes und des
modernen pflegefachlichen Könnens. Ihre professionelle Hilfe ist damit Teil des diakonischen Auftrags der Kirche: Sich für die Kranken und Schwachen in unserer Gesellschaft aktiv einzusetzen.

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Plakatmotiv: Ein lachender Mann im Fußball-Trikot

 

Motiv 6: Kirchenvorsteher

Thomas Büchner (44) – Rasenzüchter und einer von 11.183 Kirchenvorstehern
und Kirchenvorsteherinnen

Der Kirchenvorstand ist das oberste Leitungsorgan der Gemeinde. Je nach Gemeindegröße besteht er aus sechs bis zwanzig Mitgliedern sowie den Pfarrerinnen und Pfarrern. Den Vorsitz des Kirchenvorstands bestimmen die Mitglieder durch geheime Wahl,
wobei entweder ein Gemeindemitglied oder ein Pfarrer bzw. eine Pfarrerin bestimmt werden kann.

Der Kirchenvorstand vertritt die Gemeinde in rechtlichen Fragen, wählt die Pfarrer und Pfarrerinnen und beschließt alle weiteren Personalangelegenheiten. Weiterhin trägt er die Mitverantwortung für die Seelsorge und die Gottesdienstgestaltung und ist gemeinsam mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das Gemeindeleben verantwortlich.

Zu den Aufgaben gehört auch die sorgfältige Verwaltung aller Gelder, wie Spenden oder für die Gemeindearbeit zur Verfügung stehende Kirchensteuermittel. Dabei müssen meist erhebliche Summen treuhänderisch und korrekt verwaltet werden: Der jährliche Haushaltsplan umfasst in vielen Gemeinden mehrere Hunderttausend Euro.
(Quelle: www.ekhn.de)

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Plakatmotiv: Eine ältere Dame mit einer Handpuppe

 

Motiv 7: Kindergottesdienst-Mitarbeiterin

Gerharde von Burstin (64) – Kindergottesdienstmitarbeiterin und eine von 21.822 ehrenamtlich engagierten Seniorinnen und Senioren

In den Kirchengemeinden und Dekanaten sind Senioren nicht wegzudenken, ihr oft jahrelanges Engagement ist ein großer Schatz. Mit Erfahrungen aus der Finanz- und Arbeitswelt, handwerklichem Geschick oder der Kindererziehung tragen sie zu einem lebendigen Gemeindeleben bei.

Die Kirche möchte für alle Frauen und Männer in vorangeschrittenem Alter ein Ort sein, an dem sie willkommen sind, unabhängig davon, ob sie ehrenamtlich das kirchliche Leben mitgestalten, kirchliche Veranstaltungen besuchen oder Hilfsangebote nutzen.

Senioren in Hessen-Nassau sind aktiv: Sie besuchen erkrankte Gemeindemitglieder, nehmen an Angeboten der Kirchengemeinde teil – oder gestalten und feiern Kindergottesdienste.

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Plakatmotiv: Eine ältere Dame mit einer Handpuppe

 

Motiv 8: Jugendbetreuer

Christian Berg (25) – Bauingenieur und einer von 19.980 ehrenamtlichen Jugendbetreuern und Jugendbetreuerinnen

Die evangelische Kirche bietet jungen Leuten die Möglichkeit, sich unter der Woche oder am Wochenende, in den Ferien und bei Freizeiten mit anderen Mädchen und Jungen zu treffen, mit ihnen etwas auf die Beine zu stellen und gemeinsam Spaß zu haben.

Jugendgruppenleiter, Pfarrer oder Gemeindepädagogen bieten unterschiedlichste Aktivitäten an: Spiele-Nachmittage, Ausflüge, Zelten, Jugendgottesdienste vorbereiten oder Mitspielen in einer Jugendband, um nur einige Beispiele zu nennen. Dabei ist es nicht nur möglich, an den Gruppenaktivitäten teilzunehmen, sondern später auch aktiv eine Gruppe zu leiten.

Was in einer Kirchengemeinde für Jugendliche los ist, steht im kirchlichen Schaukasten oder im Gemeindebrief und natürlich auf der Webseite der Gemeinde oder des Dekanats. Auch der
Pfarrer oder der Gemeindepädagoge weiß Bescheid. Auch evangelische Pfadfindergruppen gibt es in manchen Gemeinden.

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Plakatmotiv: Eine ältere Dame mit einer Handpuppe

 

Motiv 9: Notfallseelsorgerin

Gabriele Claus (59) – Dipl.-Psychologin und eine von 601 Notfallseelsorgern und Notfallseelsorgerinnen

Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger bieten ihren Dienst allen Menschen in akuter Not an, ohne Ansehen von Religion oder Konfession. Alarmiert wird die Hilfseinrichtung über die jeweilige Leitstelle.

Die häufigsten Gründe für Einsätze sind plötzliche häusliche Todesfälle, Überbringen von Todesnachrichten, Suizid(versuche). Für die Menschen, die einen solchen Schicksalsschlag in ihrem unmittelbaren familiären Umfeld erleiden, bricht eine Welt zusammen. Ihnen hier, vor allem in den ersten Augenblicken, Hilfe und Unterstützung zu bieten und sie nicht alleine
zu lassen, ist Aufgabe der Notfallseelsorgerinnen und -seelsorger.

Sie arbeiten eng mit der Feuerwehr, der Polizei und den Rettungsdiensten zusammen und verstehen sich als ein Bestandteil in der Rettungskette.

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